Sport- und Spielefest

Sich sportlich an Stationen erprobt

Grundschüler wetteiferten bei spielerischem Sportfesttag um Urkunden
Bei optimalem Sportwetter absolvierten die Grundschüler einen neu konzipierten Sportfesttag am vergangenen Mittwoch. Alle Kinder der Klassen eins bis vier maßen ihre Kräfte im fairen Wettkampf an verschiedenen Spaß- und Spielstationen. Zum Abschluss wetteiferten die Parallelklassen jeweils in einer 30m-Pendelstaffel um den Sieg.
Bereits vor halb acht Uhr wurden unter der Regie der Sportbeauftragten Daniela Windschüttl zusammen mit fleißigen Helfern die einzelnen Wettkampfstationen vorbereitet. Um 8.15 Uhr versammelten sich die Kinder auf dem Platz vor dem Haupteingang. Den Auftakt bildeten ganz traditionell die gemeinsam gesungenen Strophen der Schulhymne unter musikalischer Begleitung von Michaela Kunz am Keyboard. Rektorin Regina Bertolini begrüßte danach alle recht herzlich, vor allem die freiwilligen Mithelfer aus dem Kreis der Elternschaft und bedankte sich für alle vorbereitende Organisation. Sie wünschte allen einen erfolgreichen Sportfesttag mit guten Ergebnissen an den einzelnen Stationen. Sie sollten für einen erfolgreichen Wettkampf das Beste aus sich herausholen und sich als „Starke Kinder“ beweisen. Jedoch nicht allein das Höher, Weiter und Schneller sei entscheidend, sondern der Spaß am fairen kameradschaftlichen Wettkampf untereinander. Der Tag solle in entspannter Atmosphäre zur Erprobung eigener Leistungsfähigkeit und Geschicklichkeit dienen. Sportbeauftragte Daniela Windschüttl hatte bereits vorher die Einteilungen an den verschiedenen Disziplinen und die Abfolge des Rundkurses bekannt gegeben. Schließlich gab es noch zu fetzigen Rhythmen eine gemeinsame Aufwärmphase, bevor die einzelnen Klassen sich zu den jeweiligen Stationen begaben.
So gab es verteilt über das Schulgelände insgesamt zehn verschiedene Angebote. In der Turnhalle konnte man beim Zielschießen auf die Torwand in den Gruppen Punkte sammeln. An einer zweiten Station galt es zielsicher Dosen abzuwerfen. Neben dem verbliebenen Reststück der erneuerten Laufbahn gab es einen Ausdauerparcours um die Begrenzungs-Buschbepflanzung. Dabei versuchten die Dritt- und Viertklässler in vier Minuten möglichst viele Runden zu laufen. Die Erst- und Zweitklässler versuchten dasselbe auf einem verkürzten Parcours ebenso in nur drei Minuten. Auf der Wiese neben dem Schulgarten war ein Hindernisrennen über Bananenkisten aufgebaut. Sackhüpfen, Eierlauf oder Wasser-Schwammtransport galt es als weitere Spaßstationen auf dem Rasen hinter dem Kibizl zu absolvieren. Auf dem Hartplatz war Zonenweitsprung in ausgelegte Fahrradreifen möglich oder aber Zonenweitwurf Heuler-Wurfgeräten. Jedes Kind hatte zwei Sprünge oder drei Würfe als Chance. Unter den Bäumen vor der Buskehre versuchten die Kinder Bohnensäckchen zielgenau in ausgelegte Reifen zu platzieren. Je nach Entfernung gab es für einen Treffer ein, zwei oder drei Punkte. Für eine Urkunde werden nur die vier Pflichtstationen Ausdauer- und Hindernislauf sowie Zonenweitwurf und Zonensprung gewertet. Die 20 Prozent Besten jeder Altersstufe werden mit einer Ehrenurkunde, 50 weitere Prozent mit einer Siegerurkunde und der Rest mit Teilnehmerurkunden bedacht.
Den Ausklang des Sportfesttages bildeten die schon traditionellen Staffelwettkämpfe der Parallelklassen, wobei diesmal die Siege unterschiedlich verteilt waren. Bei den ersten Klassen war die Einlaufreihenfolge 1B vor 1C und 1A. In der zweiten Klasse siegte die 2A vor der 2B, während es bei den dritten Klassen wieder genau umgekehrt 3B vor 3A hieß. In einem Fotofinish kam der Schlussläufer der 4A wenige Zentimeter vor der 4B ins Ziel.

Koch Walter

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